Vernetzung von Grosseltern, die ein Enkelkind verloren haben oder deren Enkelkind schwer erkrankt ist.

Sternenkinder-Grosseltern:

Vier Jahre lang begleitete Brigitte Trümpy Birkeland ihren krebskranken Enkel Till – bis zu seinem Tod vor zweieinhalb Jahren. Sie ist die Mutter von Kerstin Birkeland Ackermann, deren Projekt herzensbilder am 20.5. hier im Beitrag „Profi-Fotografen schenken Familien mit schwer kranken Kindern Fotoshootings“ vorgestellt wurde.

Brigitte Trümpy hat fünf Enkelkinder, ihre so genannten Erdenenkel, und den Sternenenkel Till. Der Begriff Sternenkinder wird umgangssprachlich für verstorbene Kinder verwendet. Tag und Nacht waren die engsten Bezugspersonen von Till mit ihm im Spital. Dazu gehörte natürlich auch Brigitte Trümpy.

B. Trümpy Birkeland und Till

B. Trümpy Birkeland und Till

Life is what happens to you while you are busy making other plans. (John Lennon)

B. Trümpy Birkeland und ihre Enkelkinder

B. Trümpy Birkeland und ihre Enkelkinder

Grosseltern werden in solchen aussergewöhnlichen Situationen oft stark beansprucht, sie sind wichtige Stützen, damit der Alltag der betroffenen Familie überhaupt noch funktionieren kann. Grosseltern sind für alle da: für die Grosskinder, für die eigenen Kinder, für das Umfeld. Woher aber nehmen sie die Kraft? Wo und mit wem tauschen sie sich aus? Wer unterstützt sie in dieser Situation? Brigitte Trümpy vermisste oft den Austausch mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen. Deshalb lancierte sie das Projekt Sternenkinder-Grosseltern. Von ihrem Wohnort Netstal im Kanton Glarus aus vernetzt sie betroffene Grosseltern in der ganzen Schweiz sowie in Deutschland und Österreich. Sie ist Anlaufstelle bei Fragen, vernetzt, vermittelt und steht in Kontakt mit verschiedenen Fachstellen und Ärzten.

Im nächsten Jahr erscheint ihr Buch über die Geschichte ihres Enkelkindes. Gerne werde ich in meinem Blog darüber berichten.

Brigitte Trümpy freut sich über jede Kontaktaufnahme.

 

Weiterführende Links:

Website Sternenkinder-Grosseltern

Sternenkinder-Grosseltern bei Facebook

Kontakt: brigitt.truempy@bluewin.ch

Artikel im Beobachter von Judith Wyder

Fotografien: Kerstin Birkeland Ackermann

 

3 Gedanken zu “Vernetzung von Grosseltern, die ein Enkelkind verloren haben oder deren Enkelkind schwer erkrankt ist.

  1. Du bist ein grossartiger Mensch, bewirkst so vieles. Gratuliere! Du hast ein super Buch geschrieben, da bin ich mir ganz sicher. ä mega Umarmig Trix

  2. eine grossartige, notwendige Sache, die möglichst breit gestreut und unterstützt sein sollte! ich freue mich aufs Buch: es sollte Pflichtlektüre für jedermann sein!…

  3. ellen rehberg

    …durch meine Tochter habe ich diese Adresse bekommen.vor 10 Monaten haben wir unsre Enkelin nach 7 Monaten voller hoffen und bangen und letztendlich machtlos dem Schicksal gegenüber,hergeben müssen..sie war erst 16 Jahre alt….hier bei uns in Deutschland habe ich noch nichts gelesen,über trauernde Großeltern…wer es noch nicht erlebt hat,kann nicht wissen,welche Qualen man durchmacht,..der Verlust deines Enkelkindes und den schmerz deines Kindes zu fühlen,und du kannst nichts tun…meine Trauer trage ich alleine,ich kann mein Kind nicht auch noch damit belasten,…ich würde gerne mich mit anderen Großeltern austauschen…vielleicht kann man von einander lernen…Liebe grüsse ellen

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