And the winner is …. Eaternity!!!

Im Herbst 2009 lernte ich Judith Ellens kennen, kurz bevor sie mit ihrem Verein Eaternity im ETH-Physikrestaurant in Science City eine Aktion für klimafreundliches Essen lancierte. Seither haben mich ihr Engagement und ihre Zielstrebigkeit immer wieder von Neuem beeindruckt. Amina Chaudri

 

Text von Judith Ellens: Ihr Weg zu Eaternity – Teil 3:

Weiter wachsen: In welche Richtung?                                

Die Evaluation unseres dreiwöchigen Pilotprojekts, ausgeführt von einem unabhängigen Büro, fiel sehr positiv aus. Das Projekt wurde zudem Anfang 2010 von verschiedenen Medien aufgegriffen, was mehrere Anfragen von Interessenten auslöste. Es war eine aufregende Zeit, und wir alle standen vor der Entscheidung: Geht es jetzt weiter, und wenn ja, wie?

WWF Hub Fellowship: Preisverleihung

WWF Hub Fellowship: Preisverleihung

Unsere Beweggründe zum Weitermachen sind unterschiedlich: Einige Mitglieder legen mehr Gewicht auf die Umwelt, andere auf Gesundheit oder Fairness. Einen Zusammenschluss all dieser Gründe erarbeiteten wir in der Vision unseres Vereins:

„Eaternity hat zum Ziel, klimafreundliche Ernährung in der Gesellschaft zu etablieren  um damit zu einer attraktiven, nachhaltigen und fairen Lösung zur Umweltproblematik beizutragen.“

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Eaternity: Das Ringen um Aufmerksamkeit und Vertrauen

Im Herbst 2009 lernte ich Judith Ellens kennen, kurz bevor sie mit ihrem Verein Eaternity im ETH-Physikrestaurant in Science City eine Aktion für klimafreundliches Essen lancierte. Seither haben mich ihr Engagement und ihre Zielstrebigkeit immer wieder von Neuem beeindruckt. Amina Chaudri

 

Text von Judith Ellens: Ihr Weg zu Eaternity – Teil 2:

Die Besucher der ETH-Mensen zu häufigeren vegetarischen Mahlzeiten animieren oder generell weniger Fleisch anbieten, um CO2 einzusparen: Mit dieser Idee ging ich zum Workshop und arbeitete sie zusammen mit zwei Kollegen aus. Mit Erfolg! Wir bekamen den ersten Preis. Seitdem engagiere ich mich für die Idee, und das Projekt Eaternity ist daraus entstanden.

Eaternity

Eaternity

 

Nicht, dass ich das vorgehabt hätte. Ursprünglich wollte ich nur die Idee einführen und jemanden finden, der sie ausarbeitet. Ich sagte mir „Ich bin ja ein Theoretiker. Es gibt Leute, die besser geeignet sind, ein konkretes Projekt umzusetzen“. Sehr schnell begriff ich aber, dass ich mich selbst für die Idee einsetzen musste, wenn sie eine Chance erhalten sollte. Denn trotz positiven Feedbacks fand sich niemand, der das Projekt in Angriff nehmen wollte.  Weiterlesen…

Eaternity macht’s vor: Essen kann klimafreundlich und genussvoll zugleich sein

Im Herbst 2009 lernte ich Judith Ellens kennen, kurz bevor sie mit ihrem Verein Eaternity im ETH-Physikrestaurant in Science City eine Aktion für klimafreundliches Essen lancierte. Seither haben mich ihr Engagement und ihre Zielstrebigkeit immer wieder von Neuem beeindruckt. Amina Chaudri

 

Text von Judith Ellens: Ihr Weg zu Eaternity – Teil 1:

Dass ich mich heute für klimafreundliche Ernährung einsetze, ist keine Selbstverständlichkeit. Mein Weg zu „Eaternity“ ist nicht geradlinig verlaufen. Zwar haben mich die Liebe zur Natur und das Interesse für sie von klein auf begleitet. Auch macht mir das Experimentieren in der Küche Freude. Diese zwei Dinge hatten für mich jedoch lange nichts miteinander zu tun.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich zwei Entwicklungen durchgemacht habe: eine von der Theorie zur Praxis, und eine zweite vom Fokus auf die Natur zum Fokus auf den Menschen.

Judith Ellens

Judith Ellens

Von der Natur zum Menschen

Ich kam in den Niederlanden zur Welt und wuchs dort auch auf. Im Jahr 2008 zog ich nach Zürich, um mein Masterstudium der Umweltnaturwissenschaften mit Schwerpunkt Ökologie zu beginnen. Davor hatte ich Philosophie und Biologie studiert. Meine Motivation für das Grundstudium war schlicht und einfach die Neugier und Verwunderung über das Leben. Aber während meines Biologie-Studiums waren auch der Klimawandel und die Erhaltung der Biodiversität ein Thema.  Weiterlesen…