Traumberuf gefunden! Inspirierende Lebenswege von 9 Frauen.

Die 27-jährige Österreicherin Katja Knapp hat beruflich bereits einiges ausprobiert und um ihrer persönlichen Berufung auf die Spur zu kommen, ist ihr kein Weg zu weit. Schon seit längerer Zeit hatte sie den Wunsch, ein Buch über Frauen zu veröffentlichen, die ihren persönlichen Traumberuf gefunden haben. Es sollte ein kleiner Mut-Macher werden. Im Februar 2013 hat sie das Booklet „Traumberuf gefunden. Inspirierende Lebenswege für Frauen von Frauen“ im Eigenverlag veröffentlicht.

 

Es braucht Mut, einen beruflichen Neustart zu wagen. Neun Frauen erzählen im Booklet von Katja Knapp, wie sie ihren neuen Lebensweg gefunden haben. Dabei handelt es sich um Mittzwanzigerinnen, aber auch um Frauen über vierzig. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist der Zug auch in späteren Lebensjahren keineswegs abgefahren. Die Träume mögen individuell verschieden sein, gemeinsam ist den Frauen aber ihre Zuversicht, ihre Entschlusskraft und ihr Durchhaltevermögen.

Booklet Katja Knapp

Booklet Katja Knapp

Amina Chaudri: Sie sind ausgebildete Sozial- und Berufspädagogin und haben unter anderem als Telefonistin, Rezeptionistin, Friseur-Assistentin und als Verkäuferin gearbeitet. Haben Sie einen Traumberuf?

Katja Knapp: Für mich persönlich ist der Weg das Ziel – frei nach diesem Motto gestalte ich meinen Lebensweg mit Eigeninitiative, Mut und Kreativität, manchmal auch losgelöst von der gesellschaftlichen Norm. Weiterlesen…

Mit den Wanderschuhen in Kirgistan, im Blazer am Messestand

Die Kunsthistorikerin Noemi Haag hat vor zehn Jahren ihren ersten „Shyrdak“, einen Filzteppich aus Kirgistan, gesehen und sich sofort dafür begeistert. Es folgten Reisen durch entlegene Dörfer Kirgistans, Besuche bei Herstellerinnen, die ihr Wissen von Generation zu Generation weitergeben, und viele Gespräche mit Kennern der Design- und Möbelbranche, bis sie und ihr Partner Roger Renggli das Label „karpet“ gründeten. Ein Label, das Wert auf faire Zusammenarbeit legt. Am 23.-25. November ist Noemi Haag an der Blickfang in Zürich und vom 30. November – 2. Dezember bei DesignSchenken Luzern anzutreffen.

 

Amina Chaudri: Eine Kunsthistorikerin widmet sich dem Teppichhandel. Wie ist es dazu gekommen?

Noemi Haag: Mein Vater war vor 10 Jahren auf einer Velotour durch Kirgistan und hat einen bezaubernden alten Teppich, einen Shyrdak, mit nach Hause gebracht. Ich war sofort begeistert von dieser speziellen Teppichart. Dieses schöne, wertvolle Produkt an die Frau/den Mann zu bringen, das Design zu erforschen, Kontakte in einem fremden Land aufzubauen, das alles hat es mir angetan.

Kirgistan

Kirgistan

 

Der erste Schritt war, dass Du selbst nach Kirgistan gereist bist. Mit welchem Ziel bist Du dorthin gegangen?

Eine Faszination für andere Kulturen hatte ich schon immer. Zudem bin ich seit jeher viel gereist. Auf meiner Reise in Kirgistan wollte ich konkret herausfinden, wie viele und welche Arten von Shyrdaks es gibt, wie die Herstellung funktioniert und wie lange diese dauert, und auch wie die Transportwege in die Schweiz funktionieren.

Wie entsteht ein Shyrdak?

Die Herstellung geschieht während einem ganzen Jahr: Im Frühjahr werden die Schafe geschoren; das ist der einzige Arbeitsschritt, bei dem die Männer beteiligt sind. Im Sommer wird die Wolle von Hand gereinigt und gefärbt, ein langer Prozess, anschliessend wird der Filz gemacht. Bei diesem Prozessabschnitt braucht es viele Hände, die anpacken, daher hilft häufig die ganze Nachbarschaft mit, auch die Kinder. Das ist eine fröhliche Angelegenheit, wenn die Gemeinschaft beisammen ist und viele Geschichten erzählt werden. Im Herbst zeichnen die Frauen Muster auf, schneiden den Filz zu und steppen diesen zweilagig von Hand. Diese Arbeit dauert den ganzen Winter über, und dieser ist in Kirgistan sehr lang.  Weiterlesen…

Ihre Leidenschaften führen sie zur Backsendung «Myriam und die Meisterbäcker»

Myriam Zumbühl hat auf diesem Blog mit „Eine Passion fürs Kochen und eine Liebe zum Journalismus“ und „Manchmal ist es gut, Liebes an den Nagel zu hängen“ über ihre Leidenschaften Kochen und Journalismus und über ihren Werdegang berichtet.

Myriam Zumbühl

Myriam Zumbühl

Sie hat dabei erwähnt, wie gern sie jeweils hinter Türen schaut, die normalerweise verschlossen bleiben, und dass sie es liebt, allerhand interessante Menschen das zu fragen, was man schon immer wissen wollte. Auf viele interessante und leidenschaftliche Menschen trifft Myriam Zumbühl nun für die neue Sendung «Myriam und die Meisterbäcker», die am Montag, 3. Dezember startet und bis zum Freitag, 21. Dezember 2012 dauert – jeweils wochentags um 18.15 Uhr auf SF 1. Sie trifft einige der talentiertesten Meisterbäcker der Schweiz, um ihnen ihre grössten Backgeheimnisse zu entlocken.

Am kommenden Donnerstag ist Myriam Zumbühl in der Sendung „Aeschbacher“ zu sehen.

Myriam Zumbühl bei Facebook

Collective Wisdom 2.0: Life Lessons

Elise Nardin liebt die grosse weite Welt, ist unablässig neugierig und glaubt an die kollektive Weisheit 2.0. Sie ist überzeugt, dass jeder etwas Wertvolles mitzuteilen hat und man sich Zeit zum Zuhören nehmen sollte. Für ihr Projekt „Life Lessons“ sammelt sie kostbare Weisheiten von älteren Menschen auf der ganzen Welt.

 

Englischer Originaltext hier

Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Schweizer Stadt, aber von Anfang an war ich neugierig auf die grosse weite Welt. Studium, Arbeit und Reisen haben mich immer wieder für längere Zeit ins Ausland geführt. Seitdem werde ich jeweils rastlos, wenn ich einige Jahre am selben Ort verbracht habe. Das ständige Bedürfnis, eine neue Stadt zu entdecken, und eine unablässige starke Neugier treiben mich voran. Zuhause oder im Ausland macht es mir Spass, die Menschen um mich herum zu beobachten, wie sie Besorgungen machen, sich an Flughäfen oder Bahnhöfen begrüssen, wie sie im Bus irgendwohin fahren… Ich erfinde dann gern Geschichten für jeden von ihnen.

Elise Nardin

Elise Nardin

Die Idee zum Blog kam mir nach einem Gespräch mit meinen Geschwistern über unsere Grosseltern. Dass zwei alte Familienmitglieder innerhalb der letzten zwei Jahre gestorben waren, rückte die Idee wieder in den Vordergrund. Ich entschied, dass ich das Web 2.0 und das Prinzip „Collective Wisdom“ nutzen wollte, um unsere Beziehung zu früheren Generationen auszuloten. Mich fasziniert die Frage, welche Rolle die neuen Technologien spielen können, wenn es um den Umgang der Menschen untereinander geht.  Weiterlesen…

Zum Ende von Mag20

Kürzlich hat Markus Bucheli die Beiträge „Das Print-Magazin mit der demokratischen Redaktion“ und  „Experiment zur Weisheit der Vielen“ für diesen Blog geschrieben.

mag20

mag20

Ende der letzten Woche hat sich bereits abgezeichnet, dass Mag20 eingestellt wird. Markus Bucheli hat zugesagt, in ein paar Monaten einen weiteren Blogbeitrag zu schreiben, der einen Rückblick auf das Projekt Mag20 beinhaltet und einen Einblick in seine neue Tätigkeiten gibt.

Artikel von Nick Lüthi zum überraschenden Ende von Mag20: „Fatales Missverständnis“, MEDIENWOCHE, 2.10.2012